Der mobile Timer erfasst Arbeit oder Fahrt und speichert beim Starten und Stoppen jeweils den Standort. Starten Sie ohne vorgegebenes Projekt, kann CraftOS das passende Projekt in Ihrer Nähe automatisch zuordnen.
Sie benötigen ein aktives Konto in der Mobile-App, ein eingerichtetes Mitarbeiterprofil und die Standortfreigabe auf Ihrem Gerät. Sichtbare Projekte und Zeiten richten sich nach Ihren Zugriffsrechten; die Erfassung für andere Personen setzt die entsprechende Teamleitungsfreigabe voraus.
Schritt für Schritt
- Öffnen Sie in der Mobile-App den Bereich „Zeit“ beziehungsweise die Zeiterfassung.
- Prüfen Sie, ob bereits ein Timer läuft.
- Wählen Sie die Art „Arbeit“ oder „Fahrt“.
- Tippen Sie auf „Starten“ und erlauben Sie bei der ersten Nutzung den Standortzugriff.
- Kontrollieren Sie, ob der laufende Vorgang dem richtigen Projekt zugeordnet ist.
- Tippen Sie am Ende auf „Stoppen“; dabei wird erneut ein Standort erfasst.
- Prüfen Sie den entstandenen Eintrag in „Zeiteinträge“ mit Dauer, Projekt und Standortangaben.
- Kontrollieren Sie bei fehlender Verbindung zusätzlich den Synchronisierungsstatus.
Im Projekt selbst können Sie ebenfalls „Zeit für dieses Projekt erfassen“ verwenden. Dieses ausdrücklich gewählte Projekt bleibt maßgeblich, auch wenn ein anderes Projekt räumlich näher liegt. Läuft ein Timer für ein anderes Projekt, prüfen Sie den Hinweis vor einem Wechsel.
Automatische Projektzuordnung einrichten
Die Zuordnung benötigt einen gespeicherten Projektstandort. Hinterlegen Sie dafür eine vollständige Projektadresse und prüfen Sie, ob sie als Standort erkannt wurde. Fehlen Koordinaten, kann eine berechtigte Leitungsperson den Standort im mobilen Projekt auch per GPS ergänzen.
Unter „Einstellungen → Automatische Projektzuordnung“ wählen Sie auf Ihrem Gerät 50, 100 oder 200 Meter; voreingestellt sind 100 Meter. Im Web kann für ein Projekt ein eigener Radius festgelegt werden. Dieser hat Vorrang vor dem App-Standard.
Beim Timerstart ohne vorgegebenes Projekt wählt CraftOS das nächstgelegene zugängliche, nicht archivierte Projekt innerhalb seines Radius direkt aus. Gibt es keinen passenden Treffer, startet der Timer ohne Projektzuordnung. Prüfen und korrigieren Sie den Projektbezug dann im Zeiteintrag. Beim Stoppen wird das Projekt nicht neu zugeordnet.
Die Projektanleitung beschreibt, wo Sie Adresse und Projektangaben pflegen.
Ergebnis prüfen
Der gestoppte Vorgang erscheint mit seinem Projektbezug. Kontrollieren Sie Datum, Dauer und Tätigkeit. Eine Pause oder Korrektur erfassen Sie über den dafür vorgesehenen Zeiteintrag, wenn sie im laufenden Vorgang noch nicht richtig berücksichtigt ist.
In den Eintragsdetails können Sie Start- und Endstandort mit der gemeldeten Genauigkeit ansehen und auf einer Karte öffnen. Nach erfolgreicher Synchronisierung sind die Standortangaben auch im Web für entsprechend berechtigte Personen sichtbar. Erfasst werden einzelne Standortpunkte bei Ihrer Aktion, kein fortlaufender Bewegungsverlauf.
Eine lokale Speicherung ist bei ausstehenden Änderungen noch keine bestätigte Übertragung ins Büro.
Häufige Probleme
Ohne ermittelbaren Standort wird das Starten oder Stoppen nicht abgeschlossen. Prüfen Sie die Standortfreigabe für die App beziehungsweise den Browser und die Ortungsdienste des Geräts. Bei schlechtem Empfang versuchen Sie es an einer geeigneteren Stelle erneut; beim erfolglosen Stoppen läuft der Timer weiter.
Wird ein Projekt nicht automatisch gewählt, prüfen Sie Projektzugriff, Archivstatus, gespeicherten Standort und Radius. Eine ungenaue Ortung oder mehrere nahe Baustellen können zu einer unpassenden Zuordnung führen; kontrollieren Sie deshalb das angezeigte Projekt.
Erscheint nach dem Tippen keine sofortige Bestätigung, prüfen Sie zunächst den laufenden Timer. Mehrfaches Starten oder ein zusätzlicher manueller Nachtrag kann Doppelungen verursachen.
Bei vergessener Endzeit korrigieren Sie den bestehenden Eintrag. Fehlt das Projekt, lassen Sie die Zuweisung prüfen und verwenden Sie nicht dauerhaft einen fremden Auftrag.
Die Korrekturanleitung und Offline-Hilfe erklären die nächsten Schritte; die Zeiterfassung zeigt den Gesamtprozess.